10.01.2005 21:00 CLUB HI
MONTAGE - JUBILÄUMSPARTY „18 JAHRE FILMWINTER“
Eine unheilige Allianz aus Queer-Karaokevideos von Wayne Yung und der Filmwinter-History. Kann das gutgehen? Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft KanadaPERFORMANCE 12.01.2005 20:00 IM ANSCHLUSS AN DIE ERÖFFNUNG IM WÜRTTEMBERISCHER KUNSTVEREIN 14.01.2005 22:30 WÜRTTEMBERISCHER KUNSTVEREIN
SECIRON_RA
REMI (RENATE OBLAK / MICHAEL PINTER)
Das Projekt Seciron_RA arbeitet mit Video und Audio - die bearbeiteten Samples sind Foundfootage Material von Horrormovies- Video und Audio wurde mit dem Open Source Programm PD (Pure Data ein Echtzeitprogramm für A/V) programmiert - Audio und Video sind verbunden und beeinflussen sich gegenseitig.13.01.2005 AB 22:00 WÜRTTEMBERGISCHER KUNSTVEREIN
ONITOR LABELNACHT
SOLOVYEV LIVE / BJOERN STOLPMANN DJING
Solovyev und Björn Stolpmann vom Stuttgarter „Label Onitor“ lassen es ordentlich pluckern. Die besten Minimal Techno Stücke aus den 60ern, den 70ern, den 80ern den 90er und von heute. Knuffiger Dub und knorke Electronica Experimente gibts live dazu. Juhu.14.01.2005 AB 23:00 WÜRTTEMBERGISCHER KUNSTVEREIN
ELEKTROLOG
„Elektrolog“ ist eine Veranstaltungsreihe der Pop Initiative Stuttgart e.V., ein gemeinnütziger Verein, der für kuriose Konzerte im Talkessel sorgt. Bei „Elektrolog“ treffen digitale, elektronische und analoge Sounds aufeinander - Laptop meets Lagerfeuergitarre, Ukulele meets Turntables. Auch beim Filmwinter gibt es eine Begegnung der außergewöhnlichen Art: Das Stuttgarter Raumfahrer-Duo Navel (Bake Records, NL; Ophon Records, D) trifft mit seinen sphärischen Klangwelten, erzeugt von anachronistischen Hallgeräten und halluzinösen Gitarren, auf den Freiburger DJ Databoy 78 (Pauls Musique, D; STHLM Rec., CH), der die warmen Analog-Sounds mit kühlem, minimalistischem und experimentellem House konterkariert. Das Finale besorgt DJ Antje Gera und ihr fulminant postmoderner Mix aus allem, was die Musikhistorie bislang auf Tonträger zauberte..14.01.2005 24:00 BETT
DJ FREDDY
Leckere Tonkonserven von tanzbaren Chansons über DancefloorJazz bis eclectic Electric15.01.2005 23:00 WÜRTTEMBERGISCHER KUNSTVEREIN
VENDAS NOVAS
Ein Produzent (Jérôme Pincon), ein DJ (Gérald Peau) und eine Sängerin (Carole Gola) aus Angers schaffen es, ihre bretanische Nähe zu den belgischen Techno/Industrial Wurzeln auszunutzen und dabei eine ganz eigene Rezeptur aus Dub-Tech-Elektro zu schaffen.Das Debüt von Vendas Novas mit dem doppelsinnigen Namen Barry Black greift Industrial auf eine frische, spielerische Art auf, kann jedoch mit der gerade produzierten Bass Drum auch als hybrides Techno Album bestehen. Dabei ist die Vergangenheitsreflektion nicht Mittel zum Zweck. Diese Einflüsse sind bei Vendas Novas eher ein verschmitzt genutztes Element, ebenso wie ein Track mit dem Namen 'Find Her And Catch Her' eine unerwartet eigene Mixtur aus technoidem P-Funk darstellt. Verknüpfende Basis dieser fast befremdlichen, aber unheimlich eingängigen Genrekreuzungen ist ihr Hang zu dubby Grooves, die allerdings präzise hart aufgearbeitet sind. Vendas Novas Musik ist Tanzmusik. Abwechslungsreich, gut an 120 BPM orientiert, gerade groovend und mit einer Vielzahl Abwechslungen gespickt.
Vendas Novas singen englisch und trotzdem spürt man durch ihre skuril künstlerische Verarbeitung sehr schnell ihre französische Herkunft.
Ihre Live Präsentation funktioniert wie eine Koch Session, eine musikalische Haute Cuisine sozusagen. Man nehme alle Zutaten, verrühre sie in der Akai MPC, lege Dub Plates und anderes Track Repertoire des DJs wie einen Blätterteig darum, ziehe diverse Midi Sequenzen durch den Synthese-Ofen und schon ist eine Vendas Novas Rezeptur erschaffen.