FILMWINTER '96: Experi IIEs geht um den Versuch, mich von der Besetzung der Darstellung des Körpers der Frau durch den Mann (und dessen Rezeption) zu befreien und zu untersuchen, ob es ein Körpergefühl außerhalb der gewöhnlichen Schönheitsideale gibt. Der spielerische Umgang mit dem eigenen Körper und die Abstraktion des Leibes beschreiben den Weg meines Ufos (die weiße Schüssel), in dem ich von einem Selbstporträt zum nächsten fliege und mich von der Last der Bilder befreie, das "frachtgut" über Bord werfe.
The description of the female body is generally defined and dominated by a man`s point of view. But is there a sense for my own body, aside from common beauty ideals, free of man`s rezeption of it? My UFO (the white scanner) takes me from one selfportrait to the next, playing with images around my body and it`s abstraction, freeing myself from the burdens of images throwing loads overboard.
Rooms ist ein Film der über Körper und Natur meditiert, und deren Zusammenhang. Assoziative Bilder der Sexualität, von Frauen, Wasserfällen, Baumwurzeln und einem Motorradfahrer in klischeehafter Nähe. Nicht zu vergessen die Sonnenblume. Ohne die Absicht eine Geschichte zu erzählen, sollen Räume durchschritten werden, die von einem nackten Mann zu einem Kinderwagen gleiten, so daß auch für den Betrachter eine gewisse Freiheit entsteht, ohne die Penetranz des Sinns zu bemühen.
"Rooms" is a meditation about body and nature, a reflection about their interaction. The film combines images of sexuality, women, waterfalls, treeroots and a motorcyclist. Not to forget the sunflowers. There is no intention for telling a story, but the purpose striding through rooms, floating from the image of a naked man to a baby carriage. It intends to give the viewer a certain freedom without penetraiting his senses.
Preis der deutschen Filmjournalisten
Regie: Caspar Stracke; Kamera: Daniel Kotte,Caspar Stracke; Schnitt:
Caspar Stracke; Musik: David Linton, John Moran, Kahondo Style,
Caspar Stracke; Ton: Caspar Stracke
Ein- und Auftauchen in ein gefundenes Drehbuch, das sich langsam in ein Tagebuch verwandelt. Zwischen beschriebenen Bildern wachsen eigene. Ein Film entsteht, und in diesem versteckt finde ich einen ganz anderen. Das Resultat ist die schmerzlose Nachgeburt, die aus meinem letzten Film "Nach Wanyusha" hervorgegangen ist.
Diving into and emerging from a found script which slowly turns into a diary. Between descriptions of pictures, others are growing. A film develops and hiding in it I find a totally different one. The result is the painless afterbirth, which came out of my last film "Nach Wanyusha".
Ein Telekommunikationsmärchen von Daheim über die Ferne, das Fernsprechen und den Telekörper, das Fernsehen und Narzißmus, die Einsamkeit und der Nichtkommunikation, basierend auf der Sprache aus dem Film "The Wizard of Oz". Mit Hilfe eines Funktelefons schafft sich Dorothy aus Sasnak einen zeitgleichen Telekörper im fernen Amerika mit dem sie kommunizieren kann. doch schon bald spaltet sich dieser von ihr ab, dringt in die Welt der TV-News ein und löst sich allmählich in den Wellen auf. Zahlreiche Versuche der Zurückgebliebenen, das ausgesendete Ich mit den Worten 'Es ist nirgends besser als daheim' wieder einzufangen, scheitern.
A telecommunications fary tale about home and far away, long distance calling and the telepresence, television and narcissism, loneliness and non-communiction, based on the dialogue from the film 'The Wizard of Oz'. With the help of a cellular phone Dorothy from Sasnak creates a simulaneous telebody in distant America that she can communicate with. But it soon seperates from her, enters the world of TV-news and is gradually dissolved in the air waves. The numerous attempts by the stay-at-home Dorothy to recapture the transmitted ego with the argument 'There is no place like home' all end in failure.