FILMWINTER '96,Samstag 6. Januar, 24 Uhr, Filmhaus, Auditorium A:
Unser Bestes !
Die LANZ. Das FILME.
Unser Bestes ?
Sicherlich unser Lanzigstes.
Was ist Lanz ? Es ist mehr als ein Traktor. Es ist mehr als
ein Programm. Es ist das Gefühl, das uns nach dem Anschauen
einiger dieser Werke übermannt, die totale Verstörtheit, die
Ohnmacht und das Bewußtsein über die Tatsache, daß man jetzt
plötzlich überhaupt nicht mehr versteht "was das alles soll".
Ein Quodlibet aus Filmen, die Fragen aufwerfen, ohne diese zu
beantworten, oder die Antworten geben, ohne daß jemand danach
gefragt hätte.
Aber Lanz ist darüberhinaus und vor allem unser
Trash-Programm. Gestrickt nach dem klassischen Muster für die
Freunde von Gedärmen und Gonaden, Sexmonstern, Pimmelmännern
und der Bundespost.
Auf geht's. Ab geht's.
Surely our lanzigstes.
What is Lanz ? It is more than a tractor. It is more than a
program. It is the feeling that overcomes one after watching
these works, the total consternation, unconsciousness, and
knowledge that one has no idea anymore what it's all about`.
A melting-pot of films that throw out questions without
answering them, or give questions without anyone asking for
them. But Lanz is above and beyond all that our Trash program.
Molded after the classic pattern for the friends of bowels,
sex monsters, flashers, and the post.
Let's go.
LANZ - Das Programm:
wir leiten ein mit den alten Recken, den Evergreens, den
Königen des Trashfilms
LANZ
Deutschland, 1994, 5 min., Super 8, s/w
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Ton: Markus Mischkowski (Du
Fürst !)
Bauer Günther erklärt den Startvorgang einer LANZ, und keinen
interessierts.
Der Traum eines Perversen
Deutschland, 1995, 8 : 35 min., Super 8, s/w
Alles: Stefan Möckel
Die Gedanken eines frustrierten Stadtmenschen.
That`s The Story Of My Life
Deutschland, 1989, 3 min., Super 8, Farbe
Preise: Jury Sonderpreis Super 8 Festival Brüssel 1990
Alles: Torsten Alisch
Mit auf dem Kopf stehender Kamera einhändig gedreht.
Jim Knopfs neue Abenteuer
Deutschland, 1994, 10 min., S-VHS, Farbe
Alles bis auf Musik: Dirk Oetelshoven; Rest: Peter Winkens
Der kleine Jim sucht Arbeit. Das ist nicht leicht.
Heino Jäger
Deutschland, 1990, 6 min., Video 8, Farbe
Regie: HLTV 3; Drehbuch: Lothar Mattejat; Kamera, Schnitt:
Kalle Anker; Ton: Heino Jäger; Produktion: HLTV 3, Pinneberg
Heino Jäger, Zeuge unseres Jahrhunderts, packt schonungslos
aus.
Die Unvollendete
Deutschland, 1995, 3 min., Video 8, Farbe
Regie, Ton: Wolfram Schriever; Drehbuch: Edika, Wolfram
Schriever; Kamera: Wolfram Schriever, Frank Amos; Schnitt:
Wolfram Schriever, Peter Haury; Musik: Ludwig van Beethoven;
Produktion: Schrivelli Film, Stuttgart
Ein Minidrama
Rungholt - Hommage an Mechthild von Leusch
Deutschland, 1994/1995, 9 : 58 min., S-VHS, s/w/Farbe
Regie, Drehbuch, Schnitt: Ingo Rolf Rudloff; Kamera: Markus
Lenz, Ingo Rolf Rudloff; Musik: Mechthild von Leusch; Ton:
Kallabris, Ingo Rolf Rudloff
Visuelle Annäherung an die Legende Rungholts und an den Mythos
"Mechthild von Leusch", die die 1926 vor Amrum angespülten
Manuskripte Rungholter Ursprungs als Rungholter Tänze
identifizierte und mangels historischer Quellennachweise
elektronisch rekonstruierte.
From Beijing To Brooklyn
USA, 1994, 16 min., VHS, s/w
Regie, Kamera: Anie Stanley, Arlene Sandler; Drehbuch, Musik,
Ton: Kelley Webb, Viva Kneival; Schnitt: Kelley Webb, Viva
Kneival, Arlene Sandler
"From Beijing To Brooklyn" ist eine neue Form des Pornofilms,
der zu gleichen Teilen Leidenschaft, frivolen Humor und ein
Quäntchen Herz einsetzt, um ein leckeres Gericht zu kredenzen,
das die Individualität, die Sinnlichkeit und haufenweise Spaß
feiert.
Endlich braucht ihr Hornochsen den Fast-Forward-Knopf nicht
mehr abzunutzen!
NYMPHOMANIA
USA, 1994, 8 min., Super 8, s/w
Regie, Kamera, Schnitt: Holly Adams, Tessa Hughes Freeland;
Drehbuch: Holly Adams; Musik: Holly Adams, Dave Lee; Ton: Dave
Lee
Eine unschuldige Waldnymphe begegnet Pan, dem Gott der
Ausschweifungen.
Träumerei
Deutschland, 1995, 3 : 55 min., 35 mm, Farbe
Preise: Worldfest Houston Bronze Award
Regie, Drehbuch: Michael Voigtländer; Kamera: Achim Hasse;
Schnitt: Claudia Gotzheim; Musik: Robert Schumann
Der Sinn der Bilder liegt nicht darin, eine tiefere Bedeutung
zu haben, sondern im Gedächtnis haften zu bleiben, und den
Zuschauer zum Tagträumen zu verleiten. Außerdem soll dieser
Kurzfilm ein Gegensatz zu der Bilderflut der Gegenwart sein.
Es war immer eine Liebe zwischen uns beiden
Deutschland, 1993, 6:16 min., VHS, Farbe
Alles:Andreas Haltermann, Wolfgang Mentzel, Roberto Rossi
Eine Dame und ihr Hund sind ineinander verliebt.
Justify my love
Kanada, 1994, 5 min., VHS, s/w
Alles: Mike Hoolboom, Musik: Madonna
Zu dem Original-Video von Madonna sehen wir einen
Original-Text von Mike Hoolboom als Untertitel. That's how he
justfies her love...
Der neugierige Mann
Deutschland, 1995, 1:58 min., Super 8, Farbe
Alles: Stefan Möckel
Ein Mann ist sehr neugierig.
Rotor-Cap
Deutschland, 1995, 0:45 min., Super 8, Farbe
Alles: Stefan Möckel
Ein Hobbywoodfilm.
Die Waltons
Deutschland, 1991, 2 : 30 min., Video 8, Farbe
Alles: HLTV3
Letzter Teil...
Hours of the Idolate
USA, Regie: Anie Stanley
Kein Mensch von uns weiß mehr über diesen Film. Wir sind ja
soo gespannt.
Das ist das Überraschungsei in der Lanz.
Die Wut im Bauch
Deutschland, 1995, 0:50 min., Super 8, Farbe
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt: Warnix-Möckelmix, Musik:
Blumen am Arsch der Hölle.
40 Jahre lang gesoffen - Egal !
Über der Stadt
Deutschland, 1995, 3 min., VHS, Farbe
Alles wieder von Stefan Möckel
Der Wunsch nach einer sauberen Stadt
Five Easy Pizzas - Prickly Heat
Australien, 1994, 6:00 min., 35 mm, Farbe
Regie, Drehbuch: Ray Boseley; Kamera: Peter Falk; Ton:
Gretchen Thornburn; Schnitt: Mark Atkin; Produktion: Jo Bell
Ed Ditman fährt seinen Mini kamikazie-mäßig. Die Arbeit als
Pizza-Lieferant kann hart sein, aber im Sommer ist sie
unerträglich! Ed geht durch die Hölle: gefangen in seinem
Wagen, 40 Grad Celsius, Endlos-Stau. Nichts tut sich, die Air
Condition ist im Arsch und die Pizza kühlt auch nicht ab.
Langsam aber sicher dreht Ed durch.
Freax 2, 5 Werbeclips
Deutschland, 1994/95, 17, 5 und 2 min., Hi 8, Farbe
Alles: Bernhard Lenz und Manuel Francescon
Freax: Persiflage auf das derzeitige mediale
Geschehen:Nachrichten, Werbung, Reality-TV, Actionfilme -
Alles kriegt sein Fett !
5 Werbeclips: Thomy-Senf, Überraschungs-Eier, Jacobs-Kaffee,
Wahlclip und Hundefutter - all diese Videos wurden abgelehnt.
Wir zeigen sie dennoch!
Ein Riesenspass für jung und alt!
Kinder malen ihre Post
Deutschland, 1990, 2 min, Video 8, Farbe
Alles: HLTV3
Ein kultureller Beitrag unserer Jüngsten zum 500sten
Geburtstag unserer Post.

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