Faces of
Wand 5
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Mischen impossible

Grusswort der Schwestern Nicky und Tons

Sektendasein mittendrin und voll daneben - gemischte Gefühle. Es begann in einem Keller vor circa vierzig Jahren. Ein kleiner Junge, unachtsam von den Eltern die Kellertreppe hinuntergestoßen, konnte nicht anders, er mußte einfach. Spinnen waren es einst gewesen, seine Objekte der Begierde, die bald zu Menschen werden sollten, die auf seinem steilen Weg nach oben den Spinnen in nichts nachstanden. Schon bald schufen sie ein garstiges Netz der Verwirrung. Woanders doch, in nicht allzu späterer Zeit trafen sich zwei Giganten in einer kreativen Werkstätte um dort ihren dunklen, konspirativen, gleichsam inzestuÖsen Machenschaften nachzukommen.

Damit war sie geboren, die unheilige Allianz, drei Sechsen standen geschrieben auf ihrer Stirne. Im Auge des Orkans kreuzten sich ihre Wege: Stephi und Jürgen kollapierten mit dem inzwischen aus Keller und Mutterschoß gekrochenen Ulli 'spinnefrei' Weberknecht.

Zwei Turteltäubchen, Eber und Esti, flatterten auf amourösen Schwingen behende aus ihrem Nest hinzu. Zusammen mit Barney, dem zottigen Urviech und dem nicht minder zotigen Martin, der sich als Namensgeber der Urformation und ersten Generation für den Namen Wand 5 (siehe 'Die fünfte Wand', S93ff) verantwortlich zeichnete. So wurde aus den mäßig bekannten Drittligisten 'Country Control' ein eingetragener Verein (siehe Protokoll, S93ff) der seine Fangemeinde alsbald in der A-Kurve suchen durfte. Als Spielstätte mißbrauchten sie die Mutter der autonomen und politisch korrekten Szene, Casino für die nun alljährlich zelebrierten Filmwinter, erst noch in der bunten Adventszeit für heimelig-rustikale Gefühle sorgend, später dann auf die Hl. Drei KÖnige verlegt.

Die zweite Generation stand bereits in den Startlöchern, Büros und Veranstaltungorte wurden gewechselt. Stand diese Generation noch unter dem Zeichen der Otter der Liebe, so hielt in der dritten Staffel die Mafia et al. Einzug, um dem ganzen einen multikulturellen Hauch (siehe 'Ion Tiriac', S93ff) zu verleihen. Mit der GIGA schließlich schafften es unsre Helden, ihrem Sektendasein ein multimediales Denkmal zu setzen: Sterne waren geboren.

Doch der Weg zum Ruhm war nicht nur mit Rosen bedeckt. Auch Spannungen (vereinsinterne, S93ff) und Begierden nagten in zunehmendem Maße an unseren tapferen Recken. Sie konnten ihre Hände nicht bei sich lassen. So war der Filmwinter jedes Jahr aufs neue ein rauschendes Fest der Sinne, eine Pipeline zur Realität und jedes Mal blieb jemand mit gebrochenem Herzen oder einem inadäquaten Partner auf Lebenszeit (siehe 'Wand 5 - The HIStory', S93ff) zurück.

In diesem Sinne mit den besten Wünschen. Anonymous.


Seltsam, aber so steht es geschrieben.




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