WARM UP
Territories of Intimacy

TERRITORIES OF INTIMACY

Freitag, 14.01., Ausstellungseröffnung, Oberwelt

Verena Kyselka, Deutschland

In der Oberwelt stellt Verena Kyselka vom 14.01.2011 um 19 Uhr bis zum 31.01.2011 „Territories of Intimacy“ aus. Sie hat in den letzten Jahren über Identitätsfragen in den postsozialistischen Ländern Albanien und Armenien geforscht. Ihre Ergebnisse sind vor allem Videofilme und fotografische Sammlungen, die Aufschluss darüber geben, welchen Einfluss auf die Identität das Rollenverhalten von Mann und Frau in verschiedenen ethnischen Gruppen hat.

"Der Begriff Identität ist eng mit dem Land, der Heimat verbunden. Unter Territorium verstehe ich einen bestimmten Raum, der uns als Personen formt und in dem sich unser Tun widerspiegelt. Er beinhaltet persönliche Nuancen, die mit Geschichte, Natur, Politik, häuslichem Umfeld und Kindheit verbunden sind.
Meine künstlerischen Untersuchungen stehen im Kontext eines Work-in-progress-Langzeitprojektes mit dem Titel "Territory of Intimacy" in verschiedenen postsozialistischen und postsowjetischen Ländern. Sie beschäftigen sich mit der Auswirkung jahrelanger Diktatur und Fremdbestimmung auf die Identität, das ethnische Zusammenleben und die zwischenmenschlichen Beziehungen. Wesentlich für meine künstlerische Aussage sind der interkulturelle und völkerverständigende Ansatz im Vergleich der Kulturen.
In den letzten Jahren habe ich Forschungsprojekte über Identitätsfragen in Balkan- und Kaukasusregionen wie Albanien und Armenien entwickelt. Die Ergebnisse dieser Projekte sind vor allem Videofilme und fotografische Sammlungen und befassen sich mit der Frage, welchen Einfluss auf die Identität das Rollenverhalten von Mann und Frau in verschiedenen ethnischen Gruppen innerhalb der Bevölkerung hat." (Verena Kyselka)
 
Real-Time Family

REAL-TIME FAMILY

Donnerstag, 13.01., Ausstellungseröffnung, Galerie Gedok

Hanna Haaslahti, Finnland 2008
Programmierung : Seppo Heikkilä, Produktion: Fantomatico

Die GEDOK zeigt „Real-Time Family“ der Neue Medien-Jurorin Hanna Haaslahti. Ihre Installation sucht kontinuierlich nach den aktuellsten Bildern auf flickr.com und stellt sie als flüchtiges, globales Fotoalbum in den Galerieraum.

Zur Eröffnung am 13.01.2011 um 19.30 Uhr wird Haaslahti per Skype zugeschaltet, anschließend gibt es eine Solo-Performance von Kerstin Gerwien, die in ihren poetischen Arbeiten Sprache, Tanz und Musik verbindet. Die Ausstellung läuft bis zum 29.01.2011.

Im Netz wächst eine neue Art des visuellen Korpus heran. Flickr ist die beliebteste offene und für alle zugängige Seite für persönliche Fotos. Menschen aus der ganzen Welt laden pro Minute 2000-4000 Bilder auf ihre Accounts. Zusammen bilden diese ganzen Bilder ein virtuelles Mega-Album, dessen Größe und Form kaum bestimmt werden kann.
Die Installation versucht diese massive Bilderflut zu visualisieren, indem sie konstant und zufällig die aktuellsten hochgeladenen Bilder erfasst und sie für einen Moment im Galerieraum zeigt. Die Bedeutung eines einzelnen Bildes verschiebt sich zugunsten eines riesigen Netzwerks der Bildansammlung und der beliebigen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Bildern. Der Bilderstrom zu flickr wird in Form eines konstanten Datenstroms sichtbar und zeigt damit die Dynamik und den flüchtigen Aspekt der zeitgenössischen Fotografie-Praxis. Einen Moment zu erinnern hat sich umgewandelt in: einen Moment teilen.
 
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