Filmwinter
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Kurzfilme 3
Internationaler Wettbewerb

Kurzfilme 3


Fr, 23.01.                20:00 Uhr       Filmhaus, Saal 1
Sa, 24.01. (Wdh.)    12:00 Uhr      Filmhaus, Saal 1



Nachtgeschichte
Night story

D 2008, DV, Farbe, 02:00  Min.
Regie: Leonie Fauth, Julian Hoffmann, Alisa Netzer, Laurens Haas, Sebastian Melz, Julia Pferdt, Nadine Elsser, Kinder der Kibü  
Schnitt & Ton: Sula Pferdt
DarstellerInnen: Bücher
Produktion: Zentrale Kinderbücherei Stuttgart/Deutschland

Was passiert eigentlich nachts, wenn die Büchereitüren sich schließen?
Machen die Bücher dann Quatsch in den Regalen oder erfinden die Buchstaben
ihre eigenen Geschichten? Viele Möglichkeiten, viele Gedanken, viele
Ideen... Ein Kurzfilm, von Kindern für Kinder, der zusammen mit Sula Pferdt während
eines 3-tägigen Workshops in der Zentralen Kinderbücherei Stuttgart in den
Sommerferien 2008 entstanden ist.



Zóna Bezpeči  
Safety Zone

CZ 2007, VHS, S/W, 13:00  Min. 
Regie & Kamera: Lukáš Kokeš
Schnitt: Lukáš Kokeš, Josef Krajbich
Ton: Martin Klusák
Produktion: Studio FAMU Prag/Tschechische Republik

Der Film ist ein “radioaktiver” Bericht aus dem Gebiet um Temelin, einem tschechischen Atomkraftwerk. Vor dem Hintergrund der Angst vor nuklearer Energie wird die Geschichte der Symbiose eines Atomkraft-Ingenieurs und eines Imkers, der Atomkraftgegner ist, erzählt. Ebenso wird die Geschichte von Korruption im kleinen Stil rekonstruiert, wobei keiner der beiden Protagonisten das so sieht.



Roulette Polar
D 2007, 16 mm,  Farbe, 03:00 Min.  
Regie/Drehbuch/Schnitt/Ton: Franz Wanner
Darstellerin/Sprecherin: Paola Alvarado

Dr. Hahn und sein Gegenspieler verwickeln sich in eine neue Runde des radiomentalen Brettspiels „Roulette Polar“. Wieder dreht sich alles um die elektrische Zwiebel.
Erst die Überrundung des Geschehens ermöglicht eine Entwicklung aus der Selbstumkreisung hin zu mündiger Anmaßung. Unterschiedliche Verwirrungsgrade erfordern verschiedene Strategien.



Teaching the alphabet
D 2007, DV,  Farbe & S/W, 03:34 Min.
Regie/Schnitt/Ton: Volker Schreiner   

Dieses found-footage-Alphabet von Volker Schreiner ist kein einfaches ABC. Schreiner zeigt seine Qualitäten im Sammeln von Choreographien von Ausschnitten aus (Hollywood-)Filmen. Das Prinzip der alphabetischen Ordnung ist locker strukturiert, so dass Platz bleibt für spielerische Zugaben des Unterbewusstseins.



Je suis une voix
One voice one vote

F 2007, 35 mm, Farbe, 13:38 Min.
Regie/Drehbuch/Animation/Schnitt: Cécile Rousset, Jeanne Paturle
Produktion: Les Films Sauvages, Paris/Frankreich

Martine und Arnaud sind zwei französische Staatsbürger. Arnaud ist 28, verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Ingenieur. Martine ist 66. Sie ist Soziologin im Ruhestand, lebt in einem Haus in Grenoble. Beide sind sich nie begegnet. Wir befragten sie über Themen des Alltags, zur Staatsbürgerschaft bis hin zu politischem Engagement. Durch unsere Intervention wollten wir versuchen, eine Brücke zwischen diesen beiden Bürgern herzustellen.



Signal Tracing
GB 2007, Super 8, Farbe, 03:20 Min.  
Regie/Kamera/Animation/Schnitt/Musik: Ian Helliwell  

Mit einer Super-8-Kamera wurden abstrakte audio-generierte Frequenzmuster eines Oszilloskops und eines modifizierten Fernsehgerätes aufgenommen, und dann mit Bleiche und Essig behandelt. In der elektronischen Musik wird ein spezieller Fotozellen-Audiogenerator von Hellitron benutzt, der auf die unterschiedlichen Lichtstärken des Films reagiert.



Rucak
Lunch

HR 2008, Beta-SP, Farbe, 15:20 Min.  
Regie: Ana Husman  
Kamera: Ivan Slipcevic
Schnitt: Iva Kraljevic
Ton: Tomisiav Domes, Ana Husman
Musik: Zvvkbroda
Produktion: Studio Pangolin, Zagreb/Kroatien

Die Regeln des korrekten Verhaltens, die man in sogenannten Knigge-Büchern findet, werden uns als Hilfsmittel zum gegenseitigen Verständnis verkauft. Diese Regeln werden uns von Geburt an eingetrichtert, und nur so können wir sie alle verinnerlichen. Der Film beschäftigt sich mit den Gebräuchen des Essens und Trinkens, im Speziellen mit der Situation während des Mittagessens, da sich beim gemeinsamen Mahl unsere gute Kinderstube und Finesse am deutlichsten zeigen.



B-Movie
D 2007, 16 mm, Farbe, 01:54 Min.
Regie: Sébastien Wolf, Stock'n'Wolf
Kamera/Schnitt: Sébastien Wolf
Drehbuch: Stock'n'Wolf
Animation: Tinka Stock
Musik: Khan

Prof. Khan irrt nach missglücktem Laborversuch entmaterialisiert in den Sphären der virtuellen Welt umher.



2 oder 3 Versuche, eine Idee umzusetzen
2 oder 3 takes on an idea

D/CH 2008, DV, Farbe, 06:00 Min.  
Regie/Drehbuch/Kamera/Schnitt/Ton: Marie-Catherine Theiler, Jan Peters DarstellerInnen: Richard Schmulz, David, Diana, Marie-Catherine Theiler, Jan Peters

Ein kurzer Film über Kino, Kreativität und Kapitalismus.
Eine junge Filmemacherin träumt von der Fahrt mit der 35mm-Kamera. Dabei begegnet sie der Bardame und dem Junkie, dem Arbeitslosen und der Designerin. Im Off erzählt uns die Filmemacherin deren Geschichte. Oder ist es vielleicht eine andere Geschichte? Was ist Fiktion und was Realität? Real ist auf alle Fälle die Tatsache, dass sich der Kapitalismus bei uns eingenistet hat. Wie werden wir ihn jetzt wieder los?



George
GB 2008, R: Luke Fowler, 16 mm, Farbe, 04:00 Min.

“George” war ein Versuch, die Haupt-Komponenten meiner Herangehensweise beim Filmemachen zu überdenken, und sie auf das Wesentliche zu reduzieren. Ausgangspunkt des Films war die Gegend, in der ich aufgewachsen bin und immer noch lebe: der Westen Glasgows und seine Verbindung zu dem Ort, an dem der erste Film gemacht wurde – eine Wohnung in Garnethill. Der Spaziergang zwischen diesen beiden Orten – gleichzeitig die zentrale Stelle des Films – verläuft durch die Gegend der St. George-Kreuzung.



Passage
D 2008, 16 mm, S/W, 30:00 Min.
Regie/Drehbuch/Kamera/Schnitt: Telemach Wiesinger
Ton & Musik: Tobias Schwab
Produktion: Lichtbild Wiesinger Riegel/Deutschland

Einerseits ist „Passage" eine subjektive Reiseerzählung, andererseits ein Dokumentarfilm über „bewegliche Brücken". Telemach Wiesinger bereiste Hafengebiete in Frankreich, Deutschland, England, Belgien, Italien, sowie in den Niederlanden und den U.S.A., um historische Dreh- und Hebebrücken, sowie die letzten Luftkissenboote oder gigantische Schiffshebewerke, mit Filmbildern aufzuschreiben.


 
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