Filmwinter
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Marcels Lieblinge

Marcels Lieblinge


Sa, 24.01.     24:00 Uhr     Filmhaus, Saal 1
 


God save the Queen 
D 2006, R: Jochen Fleischmann, MiniDV, Farbe, 02:00 Min.
 
Vor 30 Jahren wurde in London die wohl revolutionärste und skandalträchtigste Punkband der Musikgeschichte gegründet: The Sex Pistols. Als Hommage an diese Band möchte dieser Musikclip die Einstellung sowie das durch den Künstler Jamie Reid geprägte visuelle Erscheinungsbild der Punkbewegung auf das zeitbasierte Medium Video übertragen.
 

Der Spiegel
The Mirror

D 2007, R: Keren Cytter, DV, Farbe, 04:00 Min.   

In „Der Spiegel“ wird der Zuschauer mit dem nackten Körper einer zweiundvierzig-jährigen Protagonistin konfrontiert, die sich selbst als Sechzehnjährige sieht, die der Mann, den sie will, nicht umhin können wird, zu lieben. Ihr Spiegelbild zerstört diese Selbstwahrnehmung. Keren Cytter gibt einen deutlichen Kommentar zum derzeitigen Zustand der Gesellschaft ab. Wie ihre früheren Filme endet auch dieser grausam...     

 

n-tv Dance
D 2007, DV, Farbe, 05:16 Min.  
Regie & Drehbuch: Frank Bubenzer
Animation: Michael Höpfel
Ton: Johannes Grehl
Produktion: Neunauge Videos, Berlin/Deutschland

Die Oberfläche einer n-tv Nachrichtensendung wird fragmentiert und rhythmisch zum Sound neu komponiert. Der Sound besteht aus Sprachfragmenten, die so verarbeitet wurden, dass daraus musikalische Momente entstehen. Im weiteren Verlauf eröffnet sich eine neue Welt hinter dem TV-Bild. Diese  Bühne wird von den verschiedensten Fernsehbildfragmenten bespielt.


Sparwars
D 2007/2008, MiniDV, Farbe, 06:00 Min.
Regie/Schnitt/Ton/Musik: Video AG Evangelisches Lichtenstern Gymnasium, Sachsenheim
Drehbuch & Kamera: Matti Klinsmann
DarstellerInnen: Benedikt Kersjes, Christoph Kling, Hermann Joe Hofmeister
 
Darth Vader wird dringend in der Kommandozentrale seines Raumschiffs
benötigt, verzettelt sich aber beim extremen Ausfahren des neuen
Superspeed-Elevators, was dann zum Absturz des Systems und damit zum
Verlust der Flugkontrolle des Raumschiffs führt.



Blue (sky) Movie
IT 2008, 16 mm, Farbe, 06:45 Min. Regie/Musik: Werther Germondari, Maria Laura Spagnoli
Drehbuch: Werther Germondari
Kamera: Giuseppe Schifani
Schnitt: Maria Laura Spagnoli
Ton: Gabriele Marino
DarstellerInnen: Serena Catella, Piero Clemente, Adriano Giammanco, Raffaella D'Avella, Giancarlo Sgrigna, Leonardo Ferri, Werther Germondari

Die 70er Jahre: eine Filmcrew dreht einen Porno im Wald...


 
Besetzt
Occupied

D 2008, HD, Farbe, 12:00 Min. Regie & Drehbuch: Michael Thümer
Kamera: R. Heinze, K. Woinar
Schnitt: M. Thümer, R. Heinze
Ton: R. Baumeister
Musik: Danny Bel, Jay Bel
DarstellerInnen: Sabine Schwarzlose, Bart Esdohr

Produktion: Film Company Reinickendorf, Berlin/Deutschland  Die Zeiten ändern sich durch den Sozialabbau in Deutschland und die Mitmenschen damit auch.



Entracte
Intermission
F 2007, 35 mm, Farbe, 15:00 Min. Regie & Drehbuch: Yann Gonzalez
Kamera: Claire Mathon
Schnitt: Thomas Marchand
Ton: Xavier Thieulin, Damien Boitel
DarstellerInnen: Kate Moran, Salvatore Viviano, Pierre-Vincent Chafus
Produktion: SEDNA Films, Paris/Frankreich

Ein Mädchen, ein Junge, ein Gespenst. Etwas Pop und laute Rockmusik. Während dessen vergeht die Jugend.  


 
Spielend Älter werden mit Wilda WahnWitz
Getting easily older with Wilda WahnWitz

D 2007, Mini-DV, Farbe, 03:40 Min.   Regie: Myrite Herden
Drehbuch/Kamera/Programmierung/Animation/Schnitt/Ton/Musik/Darstellerin: Wilda WahnWitz
Produktion: MultiMediaGuerilla, Köln/Deutschland 

Wilda WahnWitz spielt voller Elan Gitarre und singt. Leider gerät sie in die Zeitspirale. Bitte nicht nachmachen!

 

Moor und Moos
Marshes and Moss

D 2008, DV, Farbe, 20:00 Min. Regie/Animation/Musik: Velemir Pankratov
Drehbuch/Schnitt/Ton: Daniel Oberegger
Kamera: Ulrike Stegmiller
DarstellerInnen: Velemir Pankratov, Ulrike Stegmiller, Daniel Oberegger

Lange bevor Stuttgart erbaut wurde, war an jener Stelle nichts als Moos und
Moor. Bald wird dort wieder nichts als Moos und Moor bleiben. Der Mensch mit seiner vergifteten Innen- und Umwelt kann das leicht verstehen. Ändern wird er es wahrscheinlich nicht mehr können, dazu ist er zu verwirrt. Mit den Mitteln der modernen Technik und mit unserer schwindenden Vorstellungskraft dokumentieren wir unsere dem Untergang geweihte Welt, bevor der Strom endgültig
ausfällt und auch das Dokumentieren nicht mehr möglich sein wird.



Let's Score
D/F 2007, R: Isabelle Prim, 12:50 Min.
    
Der Ausgangspunkt dieser zerstückelten Tour durch Berlin (von einer Black Box zur nächsten) war vermutlich das berühmte Liedchen, das Fritz Langs 'M' pfeift. Der sexuelle Aufruf des Titels 'Let's score' verlangt auch nach dem Archiv, nach der Sammlung (Let's store) und setzt dabei den Körper als Hauptlagerungsort und Werkzeug voraus. Auf diese Weise, und unter Verwendung unterschiedlichster Bilder (Found Footage, Graphik, eigene alte DV-Kassetten) wird die finale Montage zu einer Versammlung von Zitaten.
    

 
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