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Werkschau Thomas Draschan

Filmemacher im Portrait

Werkschau Thomas Draschan


Werkschau von und mit Thomas Draschan


Sa, 24.01.        16:00 Uhr        Filmhaus, Saal 2



Metropolen des Leichtsinns

Metropolis of Recklessness

A 2000, R: Thomas Draschan, 16 mm, Farbe, 12:00 Min.

„Metropolen des Leichtsinns“ beginnt mit einem Ausflug, der zur Reise in den Film als solchen wird. Nach dem Auftauchen einiger selbst-referentieller sexy China-Mädchen fühlen sich manche Leute zum Geschlechtsverkehr animiert, bleiben aber komplett neben der Spur. Geschlechtsverkehr führt zu Zellteilung und Geburt und dazu, das etwas ins All freigesetzt wird. Jemandem, der geboren wurde, mag die Frage gestattet sein: Was soll ich werden? Die Filmemacher beantworten diese ganz realistisch mit einer Person, die sich den Kopf wegschießt. Der Einschlag der Kugel im Kopf erzeugt wunderschöne visuelle Effekte, die auch einen Verweis zu Tod und Verfall herstellen, und die Entscheidung somit rechtfertigen. Der Film zeigt dann verschiedene Möglichkeiten, wie man sein Leben verbringen kann. Aber irgendwie scheint alles umsonst und läuft ins Leere...




Yes? Oui? Ja?
A 2002, R: Thomas Draschan, 16 mm, Farbe, 4:00 Min.

Basis des Films sind Physikalische Unterrichtsfilme aus der ehemaligen DDR.
Ihre spartanische Grafik ermöglicht es leicht, sie als Rohmaterial für neue Aussagen zu verwenden. Inhaltlich baut der Film auf dem Text eines Schlagers auf, welcher entweder punktgenau oder kontrapunktisch illustriert und dazwischen mit abstrakter Animation synchronisiert wird, die mit den zuvor gesehenen und erinnerten Bildern Basis für eigene Assoziationen legt.

          
    
 
To the happy few
A 2003, R: Thomas Draschan, 16 mm, Farbe, 4:00 Min.

Der Film ist um die mystische Idee des Mandala herum strukturiert – in diesem Fall Bilder von (falschen) Sonnen, Galaxien und Planeten. Diese Bilder laufen synchron zu einem indischen Bollywood-Song und verstärken so die pseudo-psychedelischen Effekte. Das Filmmaterial umfasst ein großes Spektrum an Found Footage aus verschiedenen Quellen und Jahrzehnten, beginnend in den 30er Jahren bis zum Ende der 80er.




Encounter in space
A 2003, R: Thomas Draschan, 16 mm, Farbe, 7:05 Min.

Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes und seiner Alter Egos. Sie spielt an einem unbekannten Ort, der von einer unheimlichen Atmosphäre überschattet ist. Lust und sexuelles Verlangen lauern von allen Seiten. Er muss zahlreiche Abenteuer bestehen und seine Feinde besiegen, die auch die Alter Egos seiner eigenen Persönlichkeit sind. Ein vielversprechender Sexualakt wird durch eine Augenoperation unterbrochen, und durch das Versprechen, dem Mann sein wahres Ich zu enthüllen. Das Versprechen stellt sich allerdings als falsch heraus und der Protagonist begibt sich weiterhin auf die Suche nach sexuellen Abenteuern, was die einzige Alternative zu sein scheint.




Preserving Cultural Traditions in a Period of Instability
A 2004, R: Thomas Draschan, DVD, Farbe, 3:00 Min.

Ein am Computer erstelltes Video, dessen Grundlage Artefakte sind, die während des Komprimierungsprozesses auftreten. Ein kurzer, hypnotischer und monotoner Sound-Loop unterstreicht den strukturellen Charakter der Video-Footage. Die zweite Sound-Ebene bildet der Kommentar von Stan Brakhage zum Anstieg digitaler Technologie und neuer Medien.




Keynote
A 2006, R: Thomas Draschan, Digital Video, 6:00 Min.

“Keynote” ist ein Video über den Kult des Digitalen – das Versprechen von Erlösung durch Technologie und Manipulation der Massen.



Everything’s gone green
A 2007, R: Thomas Draschan, 5:00 Min.

Video für die Band New Order.



TURN
A 2006, R: Thomas Draschan, 04:00 Min.

Video des Songs “Turn” von New Order.

 
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