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Kurzfilme 3

Internationaler Wettbewerb

Kurzfilme 3

 

 

Fr, 22.01.   20:00 Uhr   Kino Metropol 2

Sa, 23.01.  12:00 Uhr    Kino Metropol 2 (Wdh.)

 

 


Celluloidiva
D 2008, Digital, Farbe, 11:50 Min.
Regie/ Drehbuch/ Kamera/ Schnitt: Harald Schleicher, Ton: Holger Jung, Musik: Richard Kristen

Was braucht es, eine Frau zu werden, zu sein, zu bleiben? Schwierige Fragen - nicht nur Frauen wissen das. Aber Hilfe naht: Diven der Leinwand weisen den Weg. Ikonen des Kinos äußern sich zu Sehnsüchten und Ängsten, Liebe und Hass, zu weiblicher Identitätssuche. Lassen uns an ihren Leidenschaften, ihrem Glück und ihren Tränen, an ihrer Selbstbehauptung teilhaben. Ein Film ohne Männer? Fast ohne Männer.

 

 

Holobomo
CDN 2009, MiniDV, Farbe, 4:25 Min.
Regie/ Drehbuch/ Kamera/ Schnitt/ Ton/ Darsteller: Owen Eric Wood

Jeden Tag werden wir von Bildern bombardiert. Unsere Augen sind wie Immobilien, heißbegehrt von unserer medienorientierten Kultur. Die Bilder der Filme werden wichtiger als unsere eigenen Erinnerungen und Erfahrungen. Obwohl sie für unser Leben unbedeutend sein mögen, versuchen wir krampfhaft in den Bildern, die wir betrachten, eine Bedeutung zu sehen. Verzweifelt auf der Suche nach einer Verbindung machen wir uns eine künstlich konstruierte Kultur zu Eigen – unsere Lebensphasen sind aufgeteilt in episodenhafte Zeitfenster. Unsere Interaktionen sind inszenierten Ereignissen nachempfunden, die wir irgendwo zuvor gesehen haben. Und alles was wir wollen, ist ein Teil des Gesamtbilds zu sein, aber wir werden zu Hüllen unserer selbst. Wir werden Imitationen des Lebens.

 

 

 

Goodbye Mr Pink
GB 2009, Digital, Farbe, 10:26 Min.
Regie/ Drehbuch/ Animation: Helen Piercy, Kamera: Helen Piercy, Chris Scott,  Schnitt: Hazel Baillie, Ton: Susannah Lawrence, Musik: Stuart Earl, DarstellerInnen: Dora Gee, Ryan Gunning

Die 8-jährige Rose fragt sich, warum ihr Kaninchen sich nicht mehr bewegt - bis ihr älterer Bruder Alex es für tot erklärt. Ausgerüstet mit ihrer Vorstellungskraft und den nicht gerade hilfreichen Erklärungen ihres Bruders reist Rose in eine Welt makabrer Phantasie. Sie erstellt sich ihr eigenes Bild davon, wie der Tod sein könnte und ist dadurch in der Lage, Abschied zu nehmen.

 

 

 

Dick Cheney in a cold, dark Cell
USA 2009, MiniDV, Farbe, 2:40 Min.
Regie: Jim Finn 

Ein vereister Fluss bildet den Hintergrund für Judy Garlands verzweifelten Aufschrei nach Gerechtigkeit auf der Welt. Es fällt schwer, das Ausmaß an Beunruhigung und Sorgen abzumildern, das von einem Vizepräsidenten erzeugt wurde, der über einen Zeitraum von acht Jahren die Macht an sich gerissen hat, um Kriege zu beginnen und die Wirtschaft zu ruinieren, und sich dann als Held der Gerechtigkeit nach Wyoming in den Ruhestand zurückgezogen hat. Straffreiheit gibt es nicht ausschließlich in autokratischen Diktaturen der Dritten Welt. Die amerikanische Form der Straffreiheit wird uns alle umbringen.

 

 

 

Taumel
Tumble

D 2008, Digital, S/W, 6:00 Min.
Regie/ Drehbuch/ Schnitt: Kai Zimmer
 
The postman always rings twice: Film Noir trifft auf Neorealismus und der Filmschnitt erschafft neue Dimensionen.

 

 

 

Souvenirs
GB 2009, 35 mm, Farbe, 20:00 Min.
Regie/ Drehbuch: Andy Pearson, Kamera: Andy Horner, Schnitt: Jane Cina, Ton: Ludvig Lassere, Musik: Calum Howard, DarstellerInnen: George Rainsford, Vyelle Croom, Melanie Gray

Vor dem Hintergrund des Stadtzentrums in Birmingham, England, zeichnet „Souvenirs“ das Beziehungsdreieck von drei verwirrten jungen Träumern. Bookmark, ein Städter mit Hang zum Risiko, trifft auf Nikki und sieht sich mit existenzieller Panik konfrontiert, als ihm klar wird, dass er sich in sie verliebt hat. Die Eifersucht und das Misstrauen seines derzeitigen Freundes Denzil führen zu einem zwiespältigen Verhältnis zwischen Bookmark und Nikki und drohen, es zu zerstören, wenn sein schmutziges kleines Geheimnis ans Licht kommt.

 

 

 

Breakfast in Leningrad
CDN 2009, 16 mm, Farbe, 4:50 Min. 
Regie/ Drehbuch/ Animation/ Kamera/ Schnitt/ Ton/ Musik: Witkacy

Ein expressionistischer Tanz meiner Holzarbeitsgeräte mit 16mm-Film.



 

 

Imaging Machine
A 2008, DV, Farbe & S/W, 5:25 Min.
Regie/ Drehbuch/ Animation/ Schnitt/ Ton/ Musik: Karin Fisslthaler

Das Ausgangsmaterial stammt zum überwiegenden Teil aus Szenen US-amerikanischer Unterhaltungsfilme, in denen sich Menschen zärtlich, gewaltsam oder beiläufig berühren. Aus diesen Szenen wurden die berührten Körper und die Hintergründe digital gelöscht und lediglich die Hände übrig gelassen und auf schwarzem Hintergrund positioniert. „Imaging Machine“ ist eine Untersuchung der menschlichen Geste und der nonverbalen Kommunikation im Kino. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Interpretation von Körpern, Geschlechterrollen und den im Kino vorherrschenden heteronormen Begehrensformen.

 

 

Schwarz-weiß Marsch
March in Black and White

D 2009, Super 8, Farbe, 1:10 Min. 
Regie/ Drehbuch/ Schnitt: Stefan Möckel, Musik: Volksmusik

Frauen tanzen in schwarz-weißer Kleidung. Ein Found-footage-Film aus den 1970ern.

 

 

Charades
USA 2009, MiniDV, Farbe & S/W, 7:00 Min.
Regie/ Schnitt/ Ton:  Ann Steuernagel   

Die Enstehung von “Charades” wurde forciert durch die Verabschiedung der “Proposition 8” in Kalifornien, die das Recht gleichgeschlechtlicher Paare auf Heirat  abschafft. Der Found-Footage-Film feiert männliche/weibliche Identität und lesbische Sexualität und zollt dem Kampf und dem Mut Anerkennung, den man braucht, um so gesehen zu werden, wie man wirklich ist.

 

 

 

Tro, håp og ærlighet
Faith, hope and honesty

N 2008, Digital, Farbe, 23:00 Min.
Regie/ Drehbuch/ Animation/ Schnitt/ Ton/ Musik: Helene Torp, DarstellerInnen: Linda Sheret, Bard Breivik

In ”Tro, håp og ærlighet” geht es um die Liebe – auf höchstem und niedrigsten Niveau. Wir lernen Jens und Lena kennen, die mit der Kunst des Krieges vertraut sind. Es kommt zu primitiven und sehr komplexen Unterhaltungen. Es geht um Macht und Anstand und eine große Antipathie, wenn das Ego mit der Realität konfrontiert wird.

 

 
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