Filmwinter
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Online / Offline – Ausstellung

Internationaler Wettbewerb
Online / Offline


 

20. – 30. 01. 2010                  h7 raumaufzeit

Öffnungszeiten:                 täglich  14 – 20:00 Uhr
Ausstellungs-Eröffnung:   Mi, 20.01., 19:30 Uhr



Online / Offline – Ausstellung

 

 

SearchSongs - Sehnsuchtsmelodien des Netzes
Johannes Auer (Stuttgart) & AND-OR, Beat Suter, René Bauer (Zürich),
Deutschland 2009

 

Suchmaschinen sind das populärste Werkzeug des Internets. Die“ SearchSongs“ greifen auf den Wortstrom der Live-Suche von Lycos zu. Dieser Wortstrom kann als Ausdruck des kollektiven Begehrens, als die Sehnsuchtsmelodie des Netzes begriffen werden, gespielt von den zig Tausenden, die in jedem Augenblick via Suchmaschine versuchen, an das Begehrte zu gelangen. Diese Sehnsuchtsmelodie wird hörbar gemacht durch die „SearchSongs“.

Wörter beinhalten spielbare Töne der Notenskala. Das Webinterface der „SearchSongs“ zeigt einerseits den Wortstrom der Live-Suche an, andererseits läuft darunter eine Notenlinie, die spielbare Buchstaben in Noten umwandelt. Nicht spielbare Buchstaben definieren die Tonlänge. Die „SearchSongs“ ermöglichen es dem Zuschauer/-hörer, zusätzlich eigene Worte interaktiv in den Wortstrom einzuschieben und mitzumusizieren.

Was so entsteht, ist ein höchst komplexes Geflecht der sprachlich-musikalischen Interaktion zwischen Mensch, Maschine und Netzkommunikation.

 

Weitere Informationen: http://searchsongs.cyberfiction.ch

 

 

 

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Calin Man, Rumänien 2006 

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// digitale Elemente oder reVoltaire Archivmaterial werden in einem pataHTTPhysical verdaut;
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Weitere Informationen: http://revoltaire.net/digit


 

www.wahl11.de - Fußball und Demokratie

Rigoletti alias Marion Pfaus in Kooperation mit X New Media Compostionklitsche.de, Deutschland 2009 und

 

Wenn man die Fußballnationalmannschaft demokratisch wählen könnte, wäre dann der Werder-Fan in der Lage, jemand anderen ins Tor zu wählen als Tim Wiese?

Und ist Philipp Lahm als Außenverteidiger wirklich Konsens? Welches Spielsystem wird bevorzugt? Auf „wahl11.de“ wird die Wahl durchgeführt und zwar immer wieder bis zu jedem nächsten Länderspiel. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden ausgewertet und von Rigoletti per Video analysiert.

 

Leute! Geht wählen!

Weitere Informationen: www.wahl11.de , www.rigoletti.de, www.x-new-media.com , www.klitsche.de

 

 

 

Street with a view
Ben Kinsley, USA 2009   


Am 3. Mai 2008 luden die Künstler Robin Hewlett und Ben Kinsley das Team von Google Inc. Street View und die Bewohner des Northside-Viertels von Pittsburgh ein, um mit ihnen gemeinsam an einer Serie von Tableaus rund um den Sampsonia Way zu arbeiten. Die Anwohner und andere Teilnehmer aus der Stadt inszenierten Szenen, die von einer Parade zu einem Marathon, Proben einer Band in der Garage, einem Schwertkampf im 17. Jahrhundert und vielen anderen reichten ...

Die Techniker des Street-View-Teams hielten in 360-Grad-Aufnahmen die Aktionen auf der Straße fest und integrierten die Bilder in die Street-View-Mapping-Plattform. Diese erstmalige künstlerische Intervention bei Google Street View hatte im November 2008 ihr Debüt im Netz.

Weitere Informationen: www.streetwithaview.com

 

 

 

Production of my Subjectivity
Stefan Hager, Deutschland 2004 – 2009   

 

Der <Transordinator> verschafft uns digital die Möglichkeit, Ideen und Ausdrücke moderner Denker und Künstler zurück ins Leben zu rufen, um sie für ein Publikum im Hier und Jetzt nochmals - ganz subjektiv - erlebbar zu machen. Um das zu erreichen wird das Publikum aufgefordert, diese noch einmal zu exerzieren, zu erfahren, wodurch es dann das Fremde als eigene Praxis erfährt. Auf diese Weise wiederholen sich Ideen so bekannter Größen wie Cézanne, Duchamp, Newmann, Brecht, Cage, Arakawa, Husserl, Graham und vieler anderer. Durch die Reduktion des Ereignisses auf seine elementare Form entsteht eine Wahrnehmungsirritation, die dafür sorgt, dass sich das Publikum selbst beim Vollzug der immateriellen Form beobachtet und ein Bewusstsein für seine eigene, synthetisierende Funktion bei der Rekonstruktion der Ideen-Geschichte(n) entwickelt.

Weitere Informationen: www.transordinator.com/edition


 

Avatar Orchestra Metaverse
Leif Inge, Norwegen 2007 – 2009  

 

Das “Avatar Orchestra Metaverse” arbeitet mit seinem wachsenden Repertoire an speziell dafür gemachten Kompositionen in einem dreidimensionalen virtuellen Environment von Second Life, das sowohl Heimat des Orchesters als auch seine kontext-abhängige Basis ist. Wenn es spielt, arbeitet das Orchester mit Audio-Samples – innerhalb von Second Life gibt es viele Wege, Audio-Samples zu triggern. Das Orchester baut für jedes seiner Stücke individuell seine eigenen virtuellen Instrumente und Installationen, auf diese Weise sind die einzelnen Performer in der Lage, Töne zu erzeugen, die unabhängig voneinander sind. Es hat keine fest bestimmte Größe, da die Performer über die ganze Welt verteilt sind und es einen kontinuierlichen Mix aus Fähigkeiten, Bereichen, Hintergründen und Generationen gibt, die das Orchester immer wieder neu formen.

 

Weitere Informationen: www.creativemachinery.org/oi.html , http://tinyurl.com/mvxkg4

 


 

Music from the masses
Matthias Fritsch, Deutschland 2007-9   

 

Für die Arbeit "Music From the Masses" hat Matthias Fritsch Clips in der Länge von durchschnittlichen Musik Videos produziert. Die Stummfilme wurden online gestellt und von Musikern, Komponisten und Sounddesignern aus der ganzen Welt heruntergeladen und vertont. Dabei sind eine Vielzahl in Stil, Atmosphäre und Musikgenre differierende Arbeiten entstanden. Über einen Zeitraum von 5 Jahren werden insgesamt 10 stumme Videos produziert und zur Partizipation veröffentlicht.

Es handelt sich um eine 'open edition', in der immer neue Kompositionen und Variationen hinzugefügt werden können. Dieses generische Modell der Materialbearbeitung entspricht daher der "Youtube-Realität", wo es immer wieder zu Veränderungen von platziertem Clipmaterial kommt.

 

Weitere Informationen: http://subrealic.net/mftm
 

 

 

Volatile Nexus
Tim Coe, Deutschland 2009

„Volatile Nexus“ durchsiebt RSS News Feeds, analysiert jede Meldung und sucht dabei die Wörter heraus, die am häufigsten auftauchen. Auf dem Bildschirm erscheint jede Nachricht als bewegliche Blase, in der sich das Titelbild des Artikels und eine Wolke aus den meistverwendeten Wörtern befindet. Wann immer in zwei Berichten das gleiche Wort auftaucht, werden diese durch eine Linie verbunden und zusammen gezogen ...

Weitere Informationen: http://tim-coe.net/volatile-nexus

 



The use

Chris Mann, USA 2009   


Sprache ist der Mechanismus, durch den du besser verstehst was ich denke, als ich selbst (wobei “ich” durch die Veränderungen definiert ist, für die “ich” notwendig bin).

Weitere Informationen: www.theuse.info/

 

 

 

Last Midi Background

Sebastian Schmieg, Deutschland 2009   


“Last Midi Background“ (LMB) ist Internetradio, Cyberspace-Shuttle und eine Art Archiv. Es lädt zu einer Reise durch ein fast vergessenes Netz ein, das laut, farbenfroh und oftmals persönlich ist, sich aber nicht um Normen kümmert. Obwohl es vielleicht von vielen vergessen wurde, sind Teile davon immer noch existent und warten darauf, erkundet zu werden. Und vielleicht kann man auf dem Erkundungsgang noch etwas lernen...

Weitere Informationen: www.kingcosmonaut.de/lmb

 

 

 

Foto-Cache
Karl Mendonca, USA 2009   

 

„Foto-Cache“ ist eine Online-Deponie vergessener und ungewollter Handy-Fotografien, die von den Teilnehmern via Handy “gespendet” wurden. Verwurzelt in Benjamins Idee des “Optisch-Unbewussten” versucht das Projekt eine Form des persönlichen Mediums zu dokumentieren, das ansonsten unberücksichtigt bleibt, um die verdrängte Persönlichkeit unseres kollektiven (Unter-)Bewusstseins zu destillieren. In der Online-Galerie kann weder sortiert noch gesucht werden, und so liefert sie den eingereichten Bildern eine nahezu sequenzielle Schnittstelle...

 

Weitere Informationen: http://cisforkollage.com/cache

 

 

 

Sharedscapes
Grégoire Zabé, Frankreich 2009   


“Sharedscapes” ist ein experimenteller, gemeinsam genutzter Raum – eine Plattform für Kreativität, Recherche und Selbstdarstellung. Das Einreichen von Texten, Bildern und Sounds, welche die Definitionen eines Landschafts-Konzepts der Teilnehmer ausdrücken, ist hierbei erwünscht.

Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, mithilfe des Mediums der technologischen Übersetzung von online veröffentlichtem Material einen 3D-Raum oder eine 3D-Skulptur in Echtzeit zu erstellen. Jede Deformation der 3D-Raumoberfläche ist spezifisch und mit den Charakteristika der Nachricht (Datum, Größe, Inhalt...) verlinkt. Nach und nach entwickelt sich eine Landschaft. Ihre Komposition unterliegt nicht den physischen Beschränkungen einer Site (in konkreter geographischer Hinsicht), sondern dem technischen Austausch von Menschen, die virtuell miteinander vernetzt sind.

Weitere Informationen: www.sharedscapes.net


 

Stepping on the Light
Michael Filimowicz, Kanada 2009   


“Stepping on the Light” ist Teil einer Reihe von Arbeiten, die das kreative Potenzial extrem transportabler digitaler Geräte auslotet. Der Protagonist des Videos wurde nach der Idee eines Avatars im virtuellen Raum entwickelt, allerdings wandert dieser Avatar in einer semi-virtuellen Umgebung (Videomaterial) durch den “realen Raum” (die Innenstadt von Chicago). Die Dualität der sich überlagernden Bilder zielt darauf ab, die gespaltene Subjektivität des realen und dargestellten Läufers/Avatars zu zeigen, der auf nicht unbedingt ziellose Art durch die kartesischen Raster einer urbanen Matrix navigiert – einem vernetzten Raum, der auch stark an die Environments in Computerspielen erinnert. Traditionellerweise sind kartesische Koordinaten auf Kontrolle, Berechenbarkeit und Genauigkeit beim Entwickeln und der Manipulation des Raums ausgerichtet. Der Ansatz des Protagonisten in “Stepping on the Light” soll die inhärenten und spaßigen Aspekte der Navigation hervorheben.

Weitere Informationen: http://spatula.ca/sotl/pg.php?s=interactive

 

 

 

OFFLINE:

 

NRG
Chris Joseph, Großbritannien 2008 


Wir schreiben das Jahr 2010 und Sie wurden zum Leiter der neuen Generaldirektion für Weltenergie bestimmt. Sie haben die Macht, die Ausgaben und die Forschung im Bereich Energiequellen und -produktion auf der ganzen Welt zu kontrollieren. Ihre Entscheidungen werden das Leben von Milliarden von Menschen, zahllosen Arten und die ganze Erde beeinflussen. Wie wird sich das auf unser aller Leben innerhalb der nächsten 40 Jahre der industriellen Weiterentwicklung auf diesem Planeten auswirken?

„NRG“ (Kurzform von En-er-gie) ist zum Teil Umwelt-Spiel, zum Teil Multimedia-Kunst und soll dazu anregen, über Energiekonsum, globale Erwärmung und die Notwendigkeit der Entwicklung alternativer Lebensstile nachzudenken und zu diskutieren.

Weitere Informationen: http://chrisjoseph.org

 

 

 

 
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