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Für eine Handvoll Familie

Sa, 23.01.        14:00 Uhr          Metropol 3

 

 

Für eine Handvoll Familie

 

L’age adulte
Adult Age
F 2009, 35 mm, Farbe, 16:00 Min. 
Regie/ Drehbuch/ Kamera: Pierre Daigniere,  Programmierung: Benoit Pain, Ton: Jean-Luc Peart, Musik: Jeremy Chinour, Anthony Lerat, DarstellerInnen: Clementine Lefeuvre, Laurent Moreau, Amélie de Vautibault, Huguette Pillou

Ein Mann geht durch eine Stadt als wäre er ein Fremder. An einem Platz hält er an und beobachtet ein Restaurant, von dem gerade ein Mädchen weggeht. Er beobachtet sie eine lange Zeit, so als würde sie kennen, und folgt ihr auf ihrem Weg durch die Stadt bis zu einem Haus, in das sie hineingeht. Zusammen betreten sie den Aufzug. Sie besucht ihre Großmutter. Was ihn betrifft, er weiß es nicht genau...

 

 


Birthday
D/ PL 2008, 35 mm, Farbe, 16:50 Min.
Regie/ Drehbuch/ Kamera/ Schnitt/ Ton: Andrzej Król, DarstellerInnen: Micha Majnicz, Birgit Unterweger, Casper Unterweger


Ein allein lebender Familienvater erinnert sich an ein Ereignis, das genau vor einem Jahr in der Geburtstagsnacht seines 5-jährigen Sohnes geschah. In Erinnerungsfetzen wird diese Nacht erzählt, in der der Vater in betrunkenem Zustand das zu verhindern versucht, was bereits stattfindet.

 

 

 

Heim
Home
A 2008, DigiBeta, Farbe, 11:00 Min.
Regie/ Drehbuch/ Animation/ Kamera/ Ton: Claudia Larcher
 
Ein Haus wird besichtigt, vom Dachboden bis zum Keller: das ganze Reservoir einer kleinbürgerlichen Provinzidylle. Claudia Larchers Videoanimation fördert das Unheimliche im Alltäglichen zutage. Die Banalität eines Bösen, das sich, jenseits von Sinn und Ratio, in Chiffren und Andeutungen an der Peripherie der Wahrnehmung manifestiert und ein Gefühl von transzendentaler Obdachlosigkeit vermittelt.

In einer Art ‚Horror vacui’ räumt sie die Leere des Seins mit Gegenständen voll, um dem Gefühl eines lauernden Unbehagens, das sich nicht als konkrete Bedrohung erklären lässt, in die vermeintliche Sicherheit der Materie zu entkommen.



 

Hunger
D 2009, 35 mm, Farbe, 17:40 Min. 
Regie/ Drehbuch/ Schnitt: Carolina Hellsgard, Kamera: Manuel Kinzer, Ton: Robert Fuhrmann, Musik: Steffen W. Scholz, Thomas Dietrich, DarstellerInnen: Dennis Seiler, Robin Längert, Rafael Hilpert, Detlef Kirchhoff, Harald Grundschok, Arite Plewka, Waldemar Tyminski, Atze Rüler, Thomas Grätz, Renate Serwotke

Die vernachlässigten Geschwister Roland und Paul beobachten die Abschiebung der illegalen Nachbarsfamilie. Nachdem die Polizei die Familie abgeführt hat, fassen die beiden Brüder Mut und betreten die fremde Wohnung. Dort entdecken Roland und Paul eine neue Welt: in der Küche steht essen auf dem Tisch, sie finden einen CD-Player, Kleidung und Schminkzeug. Für einen Moment haben sie die Chance, tun zu dürfen, was sie wollen - doch als der Vater sie entdeckt, werden sie in die Wirklichkeit zurückgeholt.


 

Fais comme chez toi
Make yourself at home
F 2008, 35 mm, Farbe, 20:00
Regie/ Drehbuch: Gautier About, Kamera: Loic Savoure, Schnitt: Camille Toubkis, Ton: Laurent Benaim, Musik: Flemming Nordkrog, DarstellerInnen: Gautier About, Alain Fromager, Emmanuelle Destremau, Renaud Bechet, Guillaume Siron, Gael Leveugle

Benoit kommt aus dem Baskenland und ist erst kürzlich nach Paris gezogen. Er ist entschlossen, seiner Einsamkeit ein Ende zu setzen und Freunde zu finden, also lädt er seine neuen Arbeitskollegen und einen entfernten Pariser Cousin zur Wohnungseinweihung ein...

 

 

Pitstop
USA 2007, 35 mm, Farbe, 14:10 Min.
Regie/ Drehbuch/ Ton: Melanie McGraw, Kamera: Nicola B. Marsh, Schnitt: Melanie McGraw, Julien Guerif, Musik: Jacob Shea, DarstellerInnen: Shawnna Youngquist, Andrea Helen, Gretchen Koerner, Blake Oswald, Lindsay Beck. Ryan Vigil, Travis Vigil, Chad Vigil, Mathew Vigil, Virginia Lee Day, Mary Day, Brittney Barr

Es ist 1981 und die nachdenkliche, introvertierte 12-jährige Maggie fühlt sich bei einer Fahrt durch die südkalifornische Wüste wie eine Unsichtbare zwischen ihren acht unruhigen, übermütigen Geschwistern. Aus ihrer Verzweiflung heraus entkommt Maggie ihrer Einsamkeit, in dem sie sich in eine fremde und wunderschöne Welt begibt, die sie durch den Sucher ihrer Einweg-Plastikkamera sieht. Aber sie macht keine Fotos. Als ihre Familie einen Zwischenstop an einer heruntergekommenen Tankstelle macht, wird sie dort versehentlich vergessen. Sie trifft auf June, die Besitzerin, die hier zurückgezogen lebt und in Maggie eine Künstlerkollegin und Seelenverwandte sieht. Indem sie zum ersten Mal in ihrem Leben als Individuum wahrgenommen wird, entdeckt Maggie, dass, wenn sie den Mut aufbringen kann, laut zu werden und auszudrücken, was sie sieht, sie vielleicht gar nicht mehr unsichtbar ist.


 

 
 
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